Wie kommt man auf den Namen trapy und was hat Reisen mit Glück zu tun?

Reisen kann pures Glück bedeuten – und zwar in so viele verschiedenen Facetten, dass dies die Hauptinspiration für den Namen war:

TRAPY ist nämlich eine simple Kombination der Wörter “travel” und “happy”. Einfach, aber doch irgendwie passend! Dass man dabei eventuell an ein kleines fröhliches Maskottchen denkt, hat mich in der Namensauswahl nur bestärkt.

So war nicht nur der Name geboren, sondern auch das kleine Vögelchen, welches Dich auf der Webseite stetig begleitet.

“Gute Reise!”

Warum nun Reisen für das eigene Glück verantwortlich sein kann?

Dazu würde ich gern zwei unterschiedliche Ansätze Dir kurz näher bringen und vielleicht auch einen kleinen Denkanstoß liefern:

  1. Entspannung durch den Ausbruch aus dem Alltag
  2. Neue Erkenntnisse ermöglichen einen Wechsel der Perspektive

Entspannung durch den Ausbruch aus dem Alltag

Der vielleicht “klassische” Effekt einer Reise: Man kann den Alltag zuhause hinter sich lassen, sich komplett den neuen Erfahrungen hingeben und einfach “mal abschalten”.

Die Sorgen werden Sorgen sein gelassen und da man im Urlaub ist, lässt man es sich entsprechend gut gehen.

Neben der Entspannung ist man offen für neue Erfahrungen und genießt so exotisches Essen, spannende Ausflüge und atemberaubende Orte (“Touri-Lifestyle”!).

Zudem trifft man meistens (natürlich abhängig vom Reiseziel und anderen Faktoren) auf äußerst freundliche Menschen, die stets das eigene Lächeln erwidern – man ist umgeben von Freude und positiven Gefühlen.

Allein dafür lohnt sich jeder Urlaub doch bereits, aber jeder Moment ist auch dazu fähig zu einem besonderen zu werden und einen selbst nachhaltig positiv zu verändern.

Neue Erkenntnisse ermöglichen einen Wechsel der Perspektive

Kommen wir damit zu einem etwas tiefgründigeren Ansatz, warum das Reisen mit persönlichem Glück verknüpft sein kann.

Schnell verliert man nämlich im Alltag zuhause die angemessene Perspektive. Es wird sich beschwert über Verspätungen der Bahn, den blöden Autofahrer, der kurz vor einem die Spur wechselt und wegen dem man bremsen muss, das schlechte Wetter, den langsamen Lieferservice, die sich nicht vorwärts bewegende Warteschlange und noch so vieles mehr – wer kennt es nicht?

Die Entspannung der vorausgegangenen Reise ist so eventuell schneller vergessen, als einem lieb ist. Kommt dann noch der potenzielle Stress auf der Arbeit hinzu, ist man im Handumdrehen wieder im Alltag “gefangen” und wünscht sich zurück an den Strand (oder seinen sonstigen Lieblingsort).

Was wir dabei gerne vergessen: Wir leben doch ziemlich gut in Deutschland (oder eben an Deinem entsprechendem Wohnort), wenn man es mal so recht betrachtet.

Und genau hier kommen echte Veränderungen durch Reisen ins Spiel. Zur Anschauung würde ich gern von zwei sehr persönliche Beispielen berichten, die genau diesen Effekt hatten und mich das Leben in Deutschland mehr genießen lassen (auch wenn man es im ersten Moment vielleicht nicht vermuten würde):

Sri Lanka – 2017

In dem Tsunami Museum vorort finden sich Erinnerungen und Bilder an die schreckliche Naturkatastrophe 2004. Darunter: Ein recht Brief von 2014 zweier Eltern, die ihre Kinder verloren haben – trotz einiger vergangener Jahre seien sie weiterhin auf der Suche nach ihren Kindern und gäben die Hoffnung nicht auf, sie wieder zu finden.

Andalusien, Spanien – 2018

Beim Surfen in Los Canos bekomme ich mit, wie einige Flüchtlinge stranden – Boote suche noch über eine weitere Stunde das Meer ab… vergebens, denn einige haben es nicht geschafft.

Diese Situationen ermöglichen es mir (teilweise), in oben genannten “stressigen” Alltagssituation die Perspektive zu ändern mit einfachen, aber sehr mächtigen Fragen, wie beispielsweise:

Wie kann ich mich gerade über x (hier beliebige Situation einfügen) aufregen und dadurch schlecht drauf sein, wenn..

… in Sri Lanka immer noch Eltern ihre Kinder suchen, die 2004 durch den Tsunami verschwunden sind?

… im Mittelmeer Menschen ertrinken, nachdem sie gezwungen wurden ihre Heimat zu verlassen?

… Menschen woanders auf der Welt in völliger Armut leben und dennoch glücklich sein können?

Diese Fragen und dieser Ansatz mag vielleicht kontra-intuitiv klingen aufgrund all des Leidens, aber was ich verdeutlichen will, ist, dass es uns gut geht und wir dankbar für so Vieles sein können.

Ohne Diskussion sind diese Ereignisse schrecklich und die Fragen mögen “hart” wirken, aber wenn selbst diese Menschen Glück empfinden können, warum nicht wir auch?

Wir können uns nämlich entscheiden, wie wir auf bestimmte Ereignisse (“Wie die Bahn hat 5 Minuten Verspätung?!”) reagieren und ob wir uns davon runter ziehen lassen.

Bringt man beispielsweise ein kleines Ärgernis mit gezielten Fragen in die richtige Perspektive, können die negativen Gefühle gar nicht erst auftreten und man kann seine Freude im Inneren und sein Lächeln im Gesicht bewahren.

Diese auf Reisen erlebten Ereignisse führen so bei mir persönlich dazu, dass ich generell glücklicher bin und mir bewusst werde über all das Gute, was dann doch passiert.

Auch wenn es die Medien vielleicht anders sehen, aber die Welt wird stetig zu einem besseren Ort – machen wir uns dies mit solchen Wechseln der Perspektive bewusst, werden diese Verbesserungen auch weiterhin andauern.

Wie ich sehe, ist der Artikel doch etwas ausgeartet, aber ich hoffe dennoch, dass Du etwas mit nimmst und durch das Reisen und Deine Erfahrungen mehr Glück und Freude in Dein Leben bringen kannst.

Daher denk immer dran:

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